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Hier geht es ums Schreiben und Lesen, um Dies und Das

_Mehr davon unter http://fionalewald.tumblr.com/_

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Mo

18

Apr

2016

Von neuer Motivation, alten Problemen und einem Zwerg

Lange, Viel zu lange war es still. Es hat sich nichts mehr getan. Man hat nichts mehr von mir gehört- Und zu meiner Schande, geschrieben habe ich auch nicht. Ich war schwanger, mein kleines Wunder liegt gerade auf der Babydecke neben mir und schläft. Vier Monate ist meine Tochter inzwischen alt. Allmählich beschäftigt sie sich auch schon mal für ein paar Minuten alleine. Die Motivation ist da, die Zeit noch knapper, als vorher. Studium, Haushalt und BabyAlltag wollen unter einen Hut gebracht werden. Schreiben wird zur Nebensache. Trotzdem ist es eine Nebensache, die mir das Leben versüßt, die ich niemals aufgeben werde. Auch wenn es langsam voran geht, Hauptsache es geht voran. Gleich mehrere Projekte stehen in den Startlöchern. Ein Kinderbuch und drei Romane. Die Zeit wird zeigen, welches dieser Projekte mein Herz erobert und zuerst zu Papier gebracht wird. Mehr will ich im Moment noch nicht verraten. Aber Hey: Ich bin wieder da!

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Mi

18

Mär

2015

Fortsetzungsroman "Jagd auf einen Engel"

Wie angekündigt, startet heute der Fortsetzungsroman "Jagd auf einen Engel". Jede Woche (voraussichtlich immer Mittwochs) werde ich ein neues Kapitel hier auf meiner Homepage und unter MyStories online stellen. Natürlich bin ich sehr auf euer Feedback gespannt. :) Nachdem alle Kapitel online sind - in etwa vier Monaten - werde ich den Text unter Berücksichtigung eurer (hoffentlich zahlreicher) Anregungen, Kritken und Ideen noch ein letztes Mal überarbeiten und ihn anschließend als Ebook zum Download zur Verfügung stellen - natürlich vollkommen kostenlos. Ich zähle also auf eure Mitarbeit <3

 

Diese Woche geht es mit dem Prolog und dem ersten Kapitel los.

Für die Neugierigen, hier schonmal der Klappentext zu  "Jagd auf einen Engel":


„Ich falle und schließe die Augen. Nur eines hätte ich vor dem Aufprall gerne noch gewusst: Habe ich das Spiel gewonnen?“

Eigentlich ist es ein ganz gewöhnlicher Sommertag.

Eigentlich hat der Mensch nichts mit diesem Spiel zu tun.

Aber dann fällt ein Engel auf die Erde und das verändert alles.

(c)Fiona Lewald, 2015


Ich freue mich auf eure Rückmeldungen. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, besucht mich am Besten auf Facebook oder Twitter.  Xx Eure scrittura

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So

22

Feb

2015

neues Design und neues Schreibprojekt: ein Fortsetzungsroman

Endlich hat sich mal wieder etwas auf der Seite getan. Wie gefällt euch das neue Design?

Die helle Farbe ist doch um einiges freundlicher, und das neue Logo rundet die Seite perfekt ab. Sowohl in der Lyriksammlung, inder Prosasammlung und in der Bildergalerie findet ihr neue Beiträge. Auch eine ganz neue Kategorie ist hinzugekommen. Ab sofort stelle ich eine Zitate Sammlung zusammen. Die Seite soll wieder aufleben! Deswegen wird es bald auch eine weitere neue Rubrik geben: den Fortsetzungsroman "Jagd Auf Einen Engel". Hier werde ich bald wöchentlich ein neues Kapitel einstellen. Ich hoffe natürlich auf euer Unterstützung :)


Leider stehe ich im Moment ziemlich unter Strom. ich schreibe gerade an meiner BA Arbeit. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie gestersst ich bin. Nichts desto Trotz, habe ich mich heute ganz der Homepage gewidmet. Bald wird hier wieder viel mehr los sein. Versprochen!

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Di

07

Okt

2014

vom lesen und gelesen werden IV

Ein Buch, das mich so sehr mitreißt. dass ich es nicht mehr aus der Hand legen kann. Das so fesselt, dass aus "nur noch ein Kapitel lesen", ein ganzer Tag auf der Couch wird, ohne auch nur einmal aus den vielen Seiten aufzublicken. Ein Buch, das mich gefangen nimmt. Das mein Herz laut klopfen lässt, weil ich mitfiebere, mitbange. Ein Buch, das mich nach den letzten Worten alleine zurücklässt, lächelnd und erleichtert, aber mir das leere Gefühl gibt, etwas zu verpassen, wenn ich nicht erfahre wie es mit den Protagonisten weitergeht. Ich blättere um, auf die nächste Seite und suche, obwohl ich weiß, dass es zu Ende ist.

So ein Buch ist "Erebos" von Ursula Poznanski. Ein Thriller. Ein Jugendbuch. Ein Abenteuer.

Ich habe schon vieles von Poznanski gelesen, aber dieses Buch, welches so weit ich mich entsinnen kann gleichzeitig auch ihr erstes war, hat mich wirklich aus den Socken gerissen.

Es geht um Nick. Um seinen Schullaltag, seine erste Liebe und ein Computerspiel: Erebos. Ein Spiel, dass mit der Realität verschmilzt. Ein Spiel, das denkt und lebt, so hat man das Gefühl. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie ich reagieren, was ich als nächstes tun würde. Wie weit würde ich gehen? Was steckt dahinter? Und dann diese Lösung. Poznanski hat hier wirklich ein Meisterwerk geschaffen. Den Jugendliteraturpreis, hat sie dafür nicht umsonst bekommen. Ganz großes Kino. Aber ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Man darf nicht darüber reden, schon gar nicht mit uneingeweihten. Das ist die Regel.

Was das nun schon wieder bedeutet? Lest selbst! Ihr werdet es nicht bereuen!

 

Ich kann euch "Erebos" nur ans Herz legen. Ein tolles Buch. Knapp 500Seiten in weniger als drei Tagen verschlungen. Hätte ich nicht anderweitig zu tun gehabt, wäre es sicher noch schneller gegangen. Ich habe dem Lesen jedenfalls jede Minute  entgegengefiebert.

Wann immer ich so ein gutes Buch lese, kommen in mir Zweifel und Hoffnungen auf. Hoffnungen selber einmal so gut zu schreiben und meine Leser regelrecht zu entführen. Das wäre alles für mich. Das höchste Lob. Zweifel, dass ich das niemals schaffen werde. Von einem so brillianten Schreibstil bin ich noch meilenweit entfernt. Das weiß ich.

Immerhin habe ich dadurch ein Ziel. Und wer Ziele hat, der hat auch die Möglichkeit danach zu streben, und es irgendwann zu erreichen. Ich gebe mir Mühe. Eherensache!

Deswegen mach ich mich nu auch wieder ans Schreiben! Mein WiP wartet schon auf mich.

 

Eure scrittura Xx

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Mo

01

Sep

2014

Neuerscheinung und neues Buchprojekt

Ich Kann Dich Hören. So heißt er nun also, mein Debutroman.

Sage und schreibe fünf Jahre habe ich insgesamt daran rumgebastelt. Aus einer ursprünglichen Trilogie im highfantasy Bereich wurde nach etlichen Stilanpassungen und Umdenkmanövern ein Roman von ungefähr 150 EBook Seiten im lowfantasy Genre.

So kann es gehen. Ist aber auch nicht verwunderlich oder? Gerade in meinem Alter können die Jahre die vergehen sehr viel ausmachen. Der Stil ändert sich, das Interesse sowieso und das Publikum, das man ansprechen will muss nun auch kein Teenagerkreis mehr bleiben.

Teaser

"Stell dir vor, du erfährst, dass du adoptiert bist. Stell dir vor, du kannst nicht mehr schlafen, weil eine Stimme in deinem Kopf dich wach hält. Stell dir vor, dein Spiegelbild gehört nicht dir alleine. Und niemand glaubt dir."
Als Kari die bernsteinfarbenen Augen das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, welche Folgen der nächste Blick in den Spiegel haben wird. Viel zu sehr ist sie mit sich selbst und ihrer ersten großen Liebe beschäftigt. Doch aus der vermeintlichen Einbildung wird schon bald bittere Realität. Zu spät erkennt Kari, wer wirklich hinter dem Spiegelmädchen steckt.

Wird sie den Fluch beenden können, bevor sie stirbt?

(c)Fiona Lewald - 2014 - ISBN 978-3-7368-3330-2

Aktuell hält sich "Ich Kann Dich Hören" wacker in den oberen 10.000 der Amazon Rankings. Ich freue mich riesig!

Und natürlich freue ich mich auch sehr über jede Unterstützung! Blogger sind genauso willkommen, wie alle anderen Leser und gegen Empfehlungen auf anderen Seiten habe ich auch nichts einzuwenden. Haut in die Tasten und fangt am besten fleißig an zu lesen :)

 

Ich wäre nicht, wer ich bin, und ich würde die Literatur und das Schreibhandwerk nicht so sehr lieben, würde ich mich jetzt zurücklehnen und ausruhen. Neben meiner Prüfungsvorbereitung für meinen Bachelorabschluss, arbeite ich derzeit an einem neuen Buchprojekt gemeinsam mit einem Autorenkollegen. Hierbei handelt es sich um vollkommenes Neuland. Ein Tagebuchroman über den Teufel Angst und seine Tücken soll es werden und die Gattung entfernt sich weit von meiner angestammten Fantasyvorliebe.

Ihr dürft also gespannt sein! Ich bin es auch! Bis dahin: fleißig meinen Debutroman lesen.

 

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Mi

09

Apr

2014

Bücher sind da, um gelesen zu werden.

Bücher wollen gelesen werden. In den meisten Büchern stecken fantastische Geschichten. Ideen und Gedankenwelten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

 

Eine Autorin hat es mir in letzter Zeit besonders angetan. Ihre Art zu schreiben reißt mich mit in ihre Welten, und macht sie damit zu Vorbild und Inspiration gleichermaßen.

Ich hatte bereits von Ursula Poznanski "Saeculum" einen kurzen Leseeindruck dagelassen. Das Buch hat mich knallhart verzaubert. Und als ich zu meinem Geburtstag in der Buchhandlung herumgestreunert bin, um meinem Verlobten das ein oder andere Buch in die Hand zu drücken, das er mir schenken kann, bin ich wieder über die Autorin gestolpert.

Diesesmal ist es eine Trilogie, die mich in ihren Bann gezogen hat. Die ersten beiden Teile sind bereits veröffentlich und direkt in mein Buchregal gewandert, auf den dritten Band warte ich nun sehnsüchtig. Den Auftakt mit dem Titel "die Verratenen" und auch das spannende Mittelbuch "die Verschworenen", beide jeweils über vierhundert Seiten stark, habe ich innerhalb von nur einer Woche wortwörtlich verschlungen. Genial, ja wundervoll verwortet!

    In der Zukunft wird die Welt von einer Naturkatastrophe zerstört. Die meisten Menschen leben in hochtechnologisierten Kuppeln, geschützt vor der Außenwelt. Nur einige Clans kämpfen in der Natur ums Überleben. Die Außenbewohner werden verachtet, denoch versuchen die Wissenschaftler augenscheinlich alles, um die Menschen wieder zu vereinen und die Erde bewohnbar zu machen. Ria lebt in einer der Kuppelstädte. Als Elitestudentin steht ihr eine aussichtsreiche Zukunft bevor, doch dann verändert sich schlagartig alles: Eine Gruppe Studenten wird einer Verschwörung beschuldigt, und ausgerechnet Ria soll daran beteiligt sein. Obwohl sie nicht weiß, was ihr vorgeworfen wird, bleibt ihr plötzlich nichts anderes übrig als eine Flucht in die Außenwelt, wo ihr Leben auf den Kopf gestellt wird. Auf der Suche nach Antworten muss Ria fesstellen, dass die Wahrheit einfach unfassbar ist.

 

Ich habe beim Lesen mitgefiebert und mitgerätselt, jede Seite habe ich nach Hinweisen verschlungen, aber alles was passiert, passiert vollkommen unerwartet. Ich kann diese Reihe wirklich nur jedem empfehlen. Ursula Poznanski sorgt hier für ganz großes Kopfkino.

Einen ganzen Schub Inspiration liefert die Geschichte gleich mit. Ich habe noch einen Ansatz für eine Dystopie in meinem Collegeblock, und ich denke, ich werde daran bald arbeiten. Vielleicht gelingt mir ja etwas Ebenbürtiges. Vielleicht. Man darf doch davon träumen, oder?

 

Im Moment lese ich wieder einen Klassiker der Literatur. Ein Buch, das ebenfalls eine große Geschichte erzählt, aber auf einem ganz anderen Niveau. Die Seitnanazhal ist erheblich geringer und ich werde denke ich schon morgen durch sein, aber das macht die Erlebnisse des kleinen Bruno nicht minder bedrückend. Ich spreche von Boyne "Der Junge im gestreiften Pyjama". Ich wollte mir das Buch schon lange zu Gemüte führen, jetzt habe ich es mir endlich auch zugelegt. Eine Geschichte, die mit jedem Kapitel am Innersten knabbert.

Danach stehen dann noch das Muss Jonasson "der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand", und noch ein Buch von Poznanski "Erebos", auf meinem Programm.

 

Ich hoffe sehr, dass ich in nächster Zeit nicht wieder die Lust am Lesen verliere. In der nächsten Woche geht nämlich das neue Semester los. Bleibt abzuwarten, wie oft ich mich der Entscheidung stellen muss, wo ich die Prioritäten setze: Lesen, Schreiben oder Lernen?

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Mi

26

Mär

2014

"the best writing is rewriting"

Zuallererst will ich wie versprochen von Poznanskis "Saeculum" berichten.

Ein Thriller, der dem Leser verspricht, ihn in die Vergangenheit zu entführen. Definitiv nicht zu viel versprochen! Ein genialer Tripp ins Mittelalter fernab von der Zivilisation. Am liebsten würde man sich ja direkt neben den Protagonisten ans Lagerfeuer setzen, aber dazu bleibt keine Zeit. Schlag auf Schlag verwandelt sich das Märchen in einen Albtraum. Ein Fluch erfüllt sich, die Ereignisse überschlagen sich, und der Leser bleibt atemlos bis zur letzten Seite. Das Ende erscheint dann genauso heftig, wie ein brutaler Schlag ins Gesicht. Eine absolute Überaschung. Nur zu empfehlen! Wenn ihr also noch ein Buch sucht, schlagt zu!

 

Eigentlich möchte ich an dieser Stelle aber etwas ganz anderes: ich möchte mich mit Euch an einen Tisch setzen und ein Bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Interesse?   ;)

Dass ich endlich das Wörtchen Ende unter meinen Debütroman gesetzt habe, habe ich ja bereits erwähnt. Mittlerweile bin ich auch schon zu einem Drittel mit der Überarbeitung fertig. Da gibt es nichts Unfertiges. Der Roman muss perfekt sein, auch ohne professionelles Lektorat. Dem Schmuckstück gehört im Moment mein ganzes Herzblut, und ich bin wirklich unheimlich gespannt, was Ihr dazu sagen werdet.

Eine spannende Handlung, die sich nicht verläuft, aber auch nicht zu geradlinig auf den Schowdown zusteuert. Liebevolle Charaktere, denen im Feinschliff, noch das nötige Profil gegeben wird. Ohne Überarbeitung geht es nicht. "the best writing is rewriting" Dieses Zitat kann ich tausendfach unterschreiben. Schon sehr oft habe ich festgestellt, dass eine Geschichte im ersten Anlauf nur ein Rohdiamant ist. Es fehlen die Ecken und Kanten. Der rote Faden geht irgendwo verloren. Fehler schleichen sich ein. Formulierungen werden unsauber. Alles das passiert beim ersten Schreiben sehr schnell. Die Gedanken hängen an den Bildern, die der Autor vor Augen hat. Manchmal schreibe ich ganze Seiten runter und muss mir danach erstmal durchlesen, was meinen lieben Figuren eigentlich gerade alles zugestoßen ist. Das kann dann auch schonmal recht wirsch sein. In der Überarbeitung werden alle Ungereimtheiten herausgestrichen, bessere Übergänge zwischen den Szenen geschaffen und Gespräche vertieft. Hier und da fliegen auch mal ganze Passagen raus.

 

Klingt nach jeder menge Arbeit? Ist es auch. Macht aber unheimlichen Spaß. Immerhin bleibt die Angst vor dem leeren Blatt Papier aus, denn das Ende ist ja schon längst geschrieben. Man könnte es vielleicht mit dem Ausmalen einer Zeichnung vergleichen. Das Grundgerüst steht und wird liebevoll zu Ende gestaltet. Mit Leben ausgefüllt und mit leuchtenden Farben zum Strahlen gebracht. Genauso fühle ich mich gerade: Wie ein Picasso beim Feintuning.

 

 

Und wie sieht es mit euch aus? An alle Schreiber da draußen: Ist Rewriting Segen oder Fluch? Ist es euer Himmel oder euer Albtraum? Ich bin gespannt auf eure Antworten :)

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Di

18

Mär

2014

vom lesen und gelesen werden III

Das Lesen habe ich mit ganzem Herzblut wieder für mich entdeckt. Nicht nur, dass es mich aus der Welt entführt, es schenkt mir auch jedesmal ein bisschen Kreativität zurück.

Nach Marzis "Grimm" und Watsons "Ich.Darf.Nicht.Schlafen." habe ich mich in den letzten Tagen wieder einigen tollen Büchern gewidmet. Jedes mit eigenem Charme.

Zunächst ebenfalls von Marzi "Memoria". Wird sicher nicht das letzte Buch gewesen sein, was ich von diesem Autor verschlungen habe. In meinen Augen ein brillianter Schreibstil, auch wenn es da durchaus einige Kritiker gibt. Der Wechsel zwischen detailreichen und verspielten Metaphern und knallharten Kurzsätzen gelingt Marzi einfach immer wieder genau an den richtigen Stellen. In dem Buch geht es um ein Mädchen, das nicht weiß wer sie ist. Sie weiß nur, dass sie bald stirbt. Denn sie ist ein Geist, der sich noch an das Leben klammert. Zum Glück gibt es da einen Jungen, der Geister sehen kann, und der ihr hilft ihren Körper und ihre Geschichte wiederzufinden. Absolut herzzereißend geschrieben. Ein Muss!

Danach habe ich mich voller Freude Nina Blazon gewidmet. Nachdem ich schon in meiner Jugend "Faunblut" verschlungen habe, konnte ich mir jetzt endlich den gut 450Seiten starken Wälzer "Ascheherz" zur Brust nehmen. Jedes Wort ging mir durch Herz und Nieren. Eine wortgewaltige Schrifstellerin, die auch Marzi noch bei Weitem in den Schatten stellt. Auch hier geht es um ein Mädchen, dass ihr Gedächtnis verloren hat. Und auch sie flüchtet vor dem Tod, allerdings in einem doppelten und viel intensiveren Sinn. Sie weiß, dass es einen Mann gibt der sie verfolgt. Und als er plötzlich vor ihr steht, weiß sie, dass sie ihre Identität aufgeben und abermals flüchten muss. Doch was wirklich ihre Geschichte ist, und was das Nordland und der Tod damit zu tun haben, erfährt sie erst nach und nach als ihre Erinnerungen zurückkommen. Der Leser, entdeckt die Wahrheit mit ihr, und hält spätestens nach der Hälfte des Buches immer wieder erstaunt die Luft an. Versprochen! Es ist faszinierend, wie Blazon es schafft, die Welten, die sie erfindet, so plausibel und leichtfüßig darzustellen, dass man ihr mit jedem Satz mehr glaubt, dass es diesen Ort, diese Geschichten und diese Figuren wirklich geben muss. Absolut für Jeden hier zu empfehlen!

 

Im Moment lese ich Poznanski "Saeculum" und bin gespannt, was das Buch bereit hält. Jedes Buch ist eine Reise. Dieses ist eine Reise in die Vergangenheit und zu einem uralten Fluch -Zumindest verspricht das der Klappentext. Ich werde selbstverständlich berichten.

 

Und was das Schreiben angeht, so geht es auch hier voran:

Nebst tausender kunterbunter Ideen, die in meinem Kopf umherschwirren und an der oberfläche kratzen, weil sie auch endlich heraus wollen, habe ich es tatsächlich geschafft unter mein Debütroman das Wörtchen Ende zu setzen. Ein herrliches Gefühl. Ich könnte Purzelbäume schlagen und im Dreieck spingen, wenn ich bloß sportlich genug dafür wäre. Stattdessen begnüge ich mich einfach mal mit einem triumphierenden Lächeln. Jetzt muss aber trotzdem noch eine Runde überarbeitet werden. Immerhin ist das Projekt über eine Zeitspanne von mehr als drei Jahren entstanden und hat sich natürlich mehrfach verändert. Da muss der ein oder andere Patzer sicher noch ausgebessert werden, sonst ist die dunkelhaarige Protagonisten drei Seiten später plötzlich wieder blond. Und auch, wenn man das dann durchaus noch als kreative Metapher bewerten könnte, ich liefere nichts halb fertiges ab, das gehört sich nicht. In diesem Sinne mache ich dann auch mal fleißig weiter, damit ihr nicht mehr all zu lange auf den frischen Lesestoff warten müsst.

Na los gebt es schon zu, ihr seid doch genauso flitzefröhlich gespannt wie ich! :D

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Mo

03

Mär

2014

Sammelband "Hoffnungsfunken"

Es hat einige Schreibblockaden und jede Menge Kreativität benötigt. Es war nicht immer ganz einfach Texte zu schreiben, die genau die Stimmung und Intention in sich tragen, die ich mir für diesen ganz speziellen Sammelband vorgestellt habe. Voller Hoffnung, aber mit ebenso vielen dunklen Nischen und bitteren Erkenntnissen gespickt, sollten vorallem die drei Prosastücke darin sein. Erkenntnisse, die den Leser, und manchmal auch den Protagonisten treffen und erschlagen.

 

Jetzt ist es endlich geschafft. Blut und Schweß haben sich ausgezahlt.

 In ein paar Tagen geht Hoffnungsfunken online und wird dann in vielen Shops zu finden sein:

HOFFNUNGSFUNKEN

"Hoffnung durchdringt Leben und Tod. Sie kann hell erstrahlen. Sie kann das Böse vernichten und die Dunkelheit in Licht verwandeln. Doch manchmal schlägt selbst die Hoffnung Funken. Funken, die den Menschen verbrennen können und ihn vor andere Herausforderungen stellen. Gedanken zur Hoffnung und ihren Folgen aufgeschrieben in Prosa und Lyrik. - Dieser Sammelband beinhaltet exklusiv drei unabhängige Kurzgeschichten und vier Gedichte."
INHALT
kalter Kaffee – Dreh Dich Karussell – zwischen hier und dort (Prosa)
leben können – der Ausbruch – Hoffnungsfunken - Lebensrettung (Lyrik)

Ich bin stolz auf dieses kleine Meisterwerk. Vielleicht bin ich ja nicht alleine damit. Ich freue mich jedenfalls, wenn ihr gefallen daran findet. Wenn ihr beim Lesen genauso himmelhochjauchzend und zutodebetrübt mit den liebevollen kleinen und großen Figuren mitfiebert, so wie ich es auch schon beim Schreiben getan habe.

Lasst mich wissen, wie es euch gefallen hat. Ich lasse euch selbstverstädnlich wissen, sobald es im Verkauf steht. Ein paar Tage. Die Spannung kitzelt ja förmlich schon in der Luft.

 

Übrigens: Der nächste Streich ist auch schon in Planung. Für Nachschub ist also gesorgt. Ihr dürft gespannt sein. Ich bin es jedenfalls, denn jede Geschichte ist eine neue Reise. Und man weiß niemals, wo diese Reise einen entlang trägt, geschweige denn wo sie endet.  ;-)

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Mo

24

Feb

2014

vom lesen und gelesen werden II

Es ist seltsam. Wenn man einmal anfängt darüber nachzudenken, wie es früher war, dann merkt man ganz plötzlich, wie sehr man diese alten Gewohnheiten eigentlich vermisst. Und manchmal verfällt man wieder zurück in diese Gewohnheiten. Das gibt einem ein gutes Gefühl- Mir zumindest im Moment. Ich genieße es wieder ein Stück von dem Alltag zurück zu haben, den ich immer hatte. Mir mal wieder ein wenig Zeit für das zu nehmen, was ich gerne tue. Nicht zu fassen, dass ich darauf so lange verzichten konnte.

So ist es jetzt nämlich mit dem Lesen. Und mit dem Schreiben eigentlich auch.

Ewig habe ich nicht mehr wirklich viel gelesen. Vor allem auch weil die Zeit fehlte. Letztens dann das Buch von Marzi. Und jetzt habe ich seit Freitag gleich noch ein Buch gelesen.

 

Ich.darf.nicht.schlafen von Watson.

Ein geniales Buch mit einer genialen Idee. Fast schon bedrückend.

Eine Frau leidet an Amnesie. Jeden Morgen nach dem Aufwachen erinnert sie sich an nichts mehr. Sie hat nur ihren Mann, ihren Arzt und ein Tagebuch. Stück für Stück schreibt sie sich in ihrem Tagebuch ihr Leben zusammen. Alles das, was sie über sich erfährt. Um es irgendwie archivieren zu können. Das Gedächtnis arbeitet ja nicht mehr. Und am Ende ist dann alles ganz anders. Im letzten Kapitel stockt einem wirklich der Atem. Irgedwie ahnt man es zwar als Leser schon lange vorher, aber will es nicht wahrhaben. Man wickelt das Leben der Protagonsitin zusammen mit ihr auf. Man weiß genausoviel wie die Protagonistin auch. Das ist das packende. Ein richtig gutes Buch.

Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen.

 

Das viele Lesen tut gut. Es entführt mich. Raus in andere Welten. Hinein in andere Menschen. Für einen Schreiber ist lesen ohnehin mehr als nur Zeitvertreib. Davon bin ich zumindest überzeugt. Lesen generiert Schreiben, sofern man überhaupt schreibt. Ich jedenfalls fühle mich umso motivierter selber weiterzuschreiben, wenn ich ein gutes Buch lese. Ich hoffe, dass meine Leser auch mitgerissen werden. Das ist die größte Motivation. Deswegen kann ich auch nicht mehr im stillen Kämmerlein schreiben, so wie früher.

Ich möchte wissen, was meine Leser denken und fühlen. Ja ich möchte wissen, ob sie gern lesen, was ich zu Papier bringe. Wer möchte denn keine Bestätigung für seine Arbeit haben?

 

In diesem Sinne werde ich dann jetzt mal noch ein Bisschen weiterschreiben. Und lesen.

 

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Fr

21

Feb

2014

vom lesen und gelesen werden.

Nicht zu fassen, dass ich tatsächlich monatelang an diesem Buch gelesen habe. Ich muss wahnsinnig gewesen sein, dass ich es nicht in einem Zug verschlungen habe.

Wenn ich nur daran denke, wie ich früher ganze Wälzer in wenigen Tagen durch hatte.

Damals hatte ich aber auch noch Zeit.

Oder anders formuliert: Damals habe ich mir die Zeit genommen.

Es ist tatsächlich schwierig geworden, sich den Alltag freizuschaufeln. Sei es, um selber einige Worte aufs Papier zu bringen, oder um sich mit einem guten Buch in eine stille Ecke der Wohung zu verkriechen und zu lesen. Manchmal braucht man das aber doch wieder. Den Rückzug in eine andere Welt. Raus aus der spröden Wirklichkeit.

Diesesmal hat mich Christoph Marzi entführt. Grimm. So der Titel. Kurz und Knackig.

 

Es geht um die harte Realität und die große Liebe. Aber viel mehr geht es um die vielen Geheimnisse, die die Welt umgeben. Von denen niemand glaubt, dass sie wahr sind. Das Buch hat mich mitgenommen in die Welt der Mythen und Märchenwesen, wie sie die Realität verschlingen. Hat mir erklärt was die Gebrüder Grimm und Goethe damit zu tun haben. Es hat mir am Ende fast die Tränen in die Augen getrieben. Und mich nach der bitterschönen letzten Seite mit der Frage alleine gelassen, ob es die vielen Märchen wirklich geben kann.

 

Ob wohl alles, was wir Schreiber erfinden wahr sein kann? Ob es alles das vielleicht wirklich gibt und wir Schreiber nur soetwas wie ein Sprachrohr sind?

Eine wirklich interessante Frage. Eine wirklich bemerkenswerte Idee. Der Wahnsinn.

Lesen inspiriert zum Schreiben. So ist es halt. Aber diese Geschichte gibt es nun ja schon. Übrigens eine, die ich nur weiterempfehlen kann.

Ich selber werde mir etwas anderes einfallen lassen müssen. Vielleicht etwas, was dann irgendwann mit ebenso viel Staunen und Herzschmerz von Anderen gelesen werden kann, wie ich gerade noch die letzten Kapitel von Grimm verschlungen habe. Schön wäre es.

 

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So

16

Feb

2014

historischer Jahrmarkt

Bunte Farben. Helle Musik. Es duftet nach Popcorn und Mandeln.

Ein grelles Spektakel. Für Klein und Groß.

Herrlich!

Kinderaugen leuchten und rennen zwischen Kettenkarrussel und Riesenrad hin und her. Das Ambiente nimmt einen völlig gefangen. Mich zumindest. Die Fahrgeschäfte kreisen.

Sie kreisen und meine Gedanken kreisen mit ihnen.

Mitten im Februar. Ohne ein störendes kaltes Lüftchen dabei.

 

Heute waren wir auf auf dem 7.Historischen Nostalgie Jahrmarkt.

Ein nostalgischer Jahrmarkt mit Popcornstand und Kasperle. Mit  Riesenrad, Geisterbahn und Raupe. Und allem was dazu gehört. Indoor. In der Jahrhunderthalle in Bochum.

Was eine inspirierende Idee. Einen Jahrmarkt unter das Dach eines alten Industriegebäudes zu setzen. Einfach so. Ein Ambiente zwischen Kirmestrubel und Industriekultur.

Da schlägt das Schriftstellerherz höher. Meines zumindest!

 

Jetzt müssen Stift und Papier her. Da fällt mir doch eine Geschichte ein.

Die gibt es dann auch sicher bald zu lesen. Ich halte auf dem Laufenden. Versprochen.

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Sa

15

Feb

2014

aus dem Leben einer Nachwuchsschriftstellerin

Da sitzt sie nun. Die Autorin bei der Arbeit!

Notizenheftchen, Schmierblätter und Tee sind auf dem Schreibtisch ausgebreitet.

Der Laptop rattert. Die Tasten klimpern. Oder zumindest sollen sie klimpern.

Hier hat sich der Fehlerteufel eingenistet!

Dieser kleine zynische Kobold!

Dieser Wicht, der jedem Schreiber die Haare vom Kopf frisst!

Die Motivation steigt. Eigentlich. Das Wetter draußen schaut wenig einladend aus für einen frühzeitigen Frühlingsspaziergang. Genau das richtige Ambiente zum Schreiben.

Nur das Schreiben will nicht gelingen. Die Muse küsst mich heute nicht.

Haareraufend wird also hier und dort etwas in dem Notizenbuch durchgestrichen und auf den Blättern daneben rumgekritzelt. Sternchen und Blümchen habe ich auch schon dazwischen gemalt. Aus purer Verzweiflung- Aber es muss weitergehen! Also die Nerven zuammenreißen, einmal kräftig den Kopf ausschütteln und weiter schreiben. Immer weiter.

Es wird schon gehen! Die Leser warten. Das steigert die Motivation ungemein.

Das höchste der Gefühle. Und die Finger tanzen fast von alleine über die Tastatur.

 

Und in ein paar Tagen gibt es dann das nächste Kapitel von ICH KANN DICH HÖREN. Endlich. Nach über einem Jahr Schreibpause und Kreativitätsblockade.

Wie ich diese Blockaden hasse. Aber sie ist überwunden. Und damit sie überwunden bleibt muss ich weiterschreiben. Immer weiter schreiben und dieses mal am Ball bleben.

 

Vielleicht mag mich ja Jemand zusätzlich motivieren. Leser sind der Lohn des Schreibers!

So ist es- So wird es bleiben. Das darf kein Schreiber jemals vergessen.

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